Herzlich Willkommen auf unserer Homepage.

Wir sind Endurofahrer aus der schönen Sächsischen Schweiz.

Auf den folgenden Seiten möchten wir gern unser geliebtes Hobby mit Gleichgesinnten teilen. Hier erhaltet ihr Informationen zu Hobbyrennen in Mitteldeutschland. Wir berichten über die Veranstaltungen, an dehnen wir selbst teilnehmen und über vieles mehr.

 

Viel Spaß beim stöbern.

           

Ein neuer Kupplungsnehmerzylinder ist an Martins EXC im Einsatz. Hier ist der Testbericht dazu.

Die Nennung für die Enduro Challenge Lichtenberg 2017 ist Sonntag 12.2. ab 20:00 möglich.

Die Nennung erfolgt schriftlich. Nennformular, Ausschreibung und weitere Infos sind auf der Hompage der ECL zu bekommen.  

http://enduro-lichtenberg.de/


Die Nennung zum Knorpelschänkenenduro 2017 ist geschlossen. In der Expert-Klasse waren die Startplätze in 2 Minuten weg. Marcel und Marcus habe jeweils einen ergattert. Der Ansturm auf die Startplätze der Hobbyklasse brachte den Server zum glühen und zeitweise zum Absturz. Max und Rudi waren nach nervenaufreibender Anmeldeprozedur aber dennoch erfolgreich.
Für Optimisten besteht nur noch die Möglichkeit im Wartehäuschen Platz zu nehmen und auf einen Rückzieher der bereits Angemeldeten zu hoffen. Infos dazu findet Ihr unter: http://www.knorpelschaenken-enduro.de 


Für alle die noch nicht wissen um was es geht, hier geht es zum Bericht der letzten Jahre.

Die Erfolgsstory geht weiter. Zum 3. Mal gastiert die SuperEnduro WM in Riesa. Es war wieder ein geiler, packender Abend mit viel Action.

Unsere Rubrik zur SuperEnduro WM haben wir um den Bericht über das 2017 Event ergänzt (nach unten scrollen). Hier geht es weiter...

Wenn es draußen stürmt und schneit, kann man auch mal in der warmen Hütte sitzend in Erinnerungen schwelgen.

Was uns da sofort in Gedächtnis schießt, ist das wohl schönste Rennen bis jetzt: "Rund um Börnichen"

 

Das Pendant zu "Rund um Zschopau", 35 km Runde um die Gemeinde im Erzgebirge, mit Auffahrten/Abfahrten, Schlammloch und Endurotest unter der Hochspannung, Bachbett, Rückewege, Harvesterspuren, Wurzeln, Steinen... 2009 und 2011 waren Thomas und ich mit dabei. 2014 startete Thomas allein.

Seitdem ist es still geworden um dieses herrliche Rennen. Aber wir hoffen auf eine Fortsetzung und sind dann definitiv wieder mit dabei. 

Ein paar Fotos und einen sehr schönen Bericht von Geländesport Nordost findet ihr hier...

3h Enduro MC Silbergrund e.V.


Nach dem riesigen Erfolg des 1. Enduro des MC Silbergrund im Frühjahr entschied sich der Veranstalter 2016 noch ein Rennen durchzuführen.

Die Rahmenbedingungen am Rand von Hettstedt sind traumhaft. Thomas war vom ersten Event im Frühjahr absolut begeistert.

Diesmal machte sich Marcel mit ein paar Freunden auf den langen Weg nach Sachsen-Anhalt.

Die Route war bereits bekannt, denn schließlich fand das ja „Durch das Mansfelder Land“ bereits in der Umgebung von Hettstedt statt.

Diesmal sollte ein 3h Enduro gefahren werden. Gestartet wurde wie beim SOC. Reihenweise, Motor aus, Hände hoch und los geht es…


War die erste Runde für Marcel noch etwas holprig, so lief das dann ab der 2. richtig rund.

Die Runde hatte eigentlich alles was das Enduroherz begehrt. Eng gesteckt ging es über Auf- und Abfahrten, durch ein kleines Schlammloch und Wald- und Wiesenpassagen quer durch den Silbergrund.

Action im Schlammloch
Action im Schlammloch


Obwohl der nasse, lehmhaltige Boden nicht ganz so rutschig war wie anfangs befürchtet, hatten die Helfer vor allem in der Hobbyklasse alle Hände voll zu tun und wurden hart ran genommen.

Vielen Dank dafür…


Eine Überraschung gab es dann für Marcel, als er an der Fressbude anstand. Sein Name wurde zur Siegerehrung ausgerufen. Platz 3 in der Klasse E2 krönte einen herrlichen Enduro-Tag. Weitere Erfolge gab es für die Reisegruppe noch in der Hobbyklasse. Jeder durfte einen Pokal mit nach Hause nehmen.


Der MC Silbergrund hat auch beim 2. Rennen wieder eine sehr gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt. Kernige und sehr schöne Endurorunde, sehr gute Organisation, viele Pokale (das sollte auch erwähnt werden). Mach bitte weiter so!!! 2017 dann auch hoffentlich wieder mit einem klassischen Enduro.

Wir kommen wieder gern zu Euch!


Marcels Dank geht an dieser Stelle noch an seine Weggefährten Theresa, Erik, Lars, Danny und Lennert für ein geiles Wochenende.





Das beste kommt zum Schluß. Erster Podestplatz für Marcel!
Das beste kommt zum Schluß. Erster Podestplatz für Marcel!
Marcels Husaberg wartet auf ihren Einsatz im Parc Ferme
Marcels Husaberg wartet auf ihren Einsatz im Parc Ferme

Marcel startete zum ersten Mal bei Rund um Zschopau. So ist es ihm ergangen...

Die beiden Finalläufe des Sächsischen Offroad Cups 2016 sollten erwartungsgemäß die Highlights der Saison werden. Enduro auf erzgebirgischen Boden, das steht für Qualität.

 

Der MC Amtsberg musste aus organisatorischen Gründen auf seinen gewohnte anspruchsvolle Endurorunde im Wald und auf der Trainingsstrecke verzichten, was bei einigen Teilnehmern auf Unverständnis stieß. Der Hintergrund war, dass der MC Amtsberg heuer wieder den Endurotest bei "Rund um Zschopau" ausrichtet. Da die Endurorunde im Wald dafür vorgesehen ist und im Vorfeld auch nicht befahren werden darf, musste für das SOC Rennen eine alternative Strecke her. Auf dem angrenzenden Feld wurde mit viel Mühe eine lange Runde mit dem Charakter einer Sonderprüfung oder Stoppelcross abgesteckt. Dazu kam noch ein paar kurze Abstecher in den Wald. Marcel meinte nach dem Rennen, dass es ihm trotzdem Spaß gemacht hat und sich der Ausflug nach  Amtsberg definitiv gelohnt hat.

 

 

Eine Woche später zog dann der SOC Tross nach Dörnthal. Nach einem Pause war diese Veranstaltung wieder im Kalender vertreten. Da es sich nicht um eine permanente Strecke handelt, ist der Aufwand beim Streckenbau hier ebenfalls sehr groß. Entstanden ist eine Endurorunde mit deftigen Schlammanteil durch Wald und Wiese. Das es schwer werden wird, war wohl jedem Teilnehmer nach dem Dauerregen der letzten Tage bewusst.

 

Aber es war wieder mal richtiges Enduro, wo am Ende der ganz oben auf dem Treppchen steht, der nicht nur am meisten am Kabel zieht und am weitesten springt, sondern die richtigen Spuren findet und den Mut auch mal eine neue Spur zu probieren. So ein absolut passendes Fazit eines Teilnehmers.

Enduro in Dörnthal
Enduro in Dörnthal

Marcel kam gut durch und beendete sein Rennen schließlich auf Position 8, was am Ende die erhoffte Top-Ten-Plazierung im SOC-Ranking sein sollte.

 

 

Einige Teilnehmer beschwerten sich im Nachhinein über die schlechte Zu- bzw. Abfahrt zum Wettkampfareal. Gerade das Bergabstück war wohl ziemlich grenzwertig. Aber das sollte der einzige Kritikpunkt bleiben...

Geschafft... Marcel finisht in Dörnthal auf Position 8
Geschafft... Marcel finisht in Dörnthal auf Position 8

Das schöne Wetter im diesjährigen Altweibersommer hält an. Am vergangenen Wochenende starteten Thomas und Marcel beim ECHT Finale in Großlöbichau. Hier ist unser Bericht. 

Marcel startet bei der 22. Federal Mogul East Enduro Challenge in Neuhaus-Schierschnitz und hier ist sein Bericht...

Das HTX Cross Event in Haselbachtal war uns bis jetzt unbekannt. Liegt wohl daran, dass es die älteren Lampenfahrer bei uns nicht so mit der Crosserei haben.

Die jungen aber schon. Marcus und Max nahmen schon zum 2.Mal teil.und waren begeistert. Ein kleines aber wirklich feines Event mehr in der Region. Hier weiterlesen...

Bei den Zweitaktenduros sticht der Auspuff als erstes ins Auge. Voluminös, aber ein feines Tuningteil ist die Birne. Sie ist schnell gewechselt und man kann die Leistungscharakteristik des Motor effektiv ändern. Wir haben uns mal ein paar Auspuffbirnen für die EXC 250 näher angeschaut. Hier weiterlesen...

Nach der Sommerpause startete Marcel beim SOC-Lauf in Roitzsch. So ist es ihm ergangen:


"Strecke war okay, hart staubig, bisschen Wald und Sand war auch dabei...Dieses Jahr breiter gesteckt wo es ging, neue Abschnitte mit rein gebracht, aber dennoch sehr wellig das Ganze.Technische war es bis auf ein zwei Stellen normal aber konditionell sehr fordernd.

Letztes Jahr Zensur 5 diesmal 3.


Vom Start gut weg gekommen, bin ich am ersten Sandhang auf meinen Vordermann zu nah aufgefahren und stecken geblieben. Ich musste schließlich raus gezogen werden...Zunächst lief es ganz gut bist zur Hälfte des Rennens. Dann verließen mich aber meine Kräfte zunehmend und ich hab im weiteren Verlauf wirklich mal ans Aufgeben gedacht.


Beim Versuch mit Brechstange an einem am Hang liegenden Teilnehmer vorbei zu fahren, lag ich dann zwei Meter weiter oben auch. Dort hab ich mich dann richtig verausgabt und viele Plätze verloren. Danach hatte ich 2 Runden mit Krämpfen im Bein und linker Hand zu kämpfen was mir noch 4 Rutscher bescherte und einen beinahe Salto hangabwärts. Ich konnte Diesen zum Glück aber noch abfangen. Dafür hab ich jetzt einen Lenkerabdruck auf meinen linken Rippen...Heute hab ich richtig gemerkt das mein Fahrwerk wirklich was gebracht hat. Solange man mit vernünftiger Geschwindigkeit gefahren ist war es top .Wenn ich da manchen Teilnehmer gesehen hab, wie der durch Wellen geflogen ist…

Mit Punkte holen war es ja dann leider doch nix..P 18 von 59, aber für die Titelseite bei Enduro.de hat es gereicht..."

Aus der Urlaubshängematte und mit etwas Verspätung möchte ich hier kurz von Marcels Abstecher zum ECHT-Lauf nach Mitterteich berichten. 

Laut Marcels Aussage ähnelte die Strecke der in Kronach. Nur dass es diesmal trocken war. Die Runde, etwa 6km lang, ging durch den Wald und über die MX-Strecke. Die Sonderprüfung war lang, anspruchsvoll und ziemlich ausgefahren. Obwohl er mit der zerbombten SP und den tiefen Spurrillen nicht so richtig warm wurde, stand am Ende ein guter 9. Platz zu Buche.  

Nach den Gastspielen des ECHT in Bayern muß man sagen, dass die hohen Erwartungen nach dem herrlichen Auftakt in Döbritz nicht ganz erfüllt wurden. Das soll aber keine Kritik an den einzelnen Veranstaltungen sein. Diese wurden von den Machern bestens und im Rahmen der Möglichkeiten durchgeführt. Nur ist der Aufwand für uns, mit teilweise über 300 km Anreise (meist am Vortag), schon recht beachtlich. Da möchte man eine schöne, lange Runde mit maximalen Fahrspaß haben. Auch die verkürzte Wieselrunde in Flöha (im Vergleich zum Wiesellauf mit 45 min Fahrzeit) zählt da nicht unbedingt dazu. 

Leider scheint auch Saalfeld, dass ja immer ein Hightlight im ECHT Kalender war, heuer nicht mehr dabei zu sein. Das ist wirklich schade. So bleibt nur die Vorfreude aufs Finale in Großlöbichau. Wenn die Runde so gefahren wird wie immer und es hoffentlich nicht zu nass ist, wird es ne richtige Gaudi, die sich selbst der Autor geben wird. So wird es für mich der Auftakt und gleichzeitig das Finale der Saison 2016.... 

Der MSC Kauschwitz veranstaltete sein 3. Oberlausitzpokal im Motorradbiathlon. Thomas war mit am Start.

Hier ist ein kleiner Bericht dazu...

Die Mad East Challenge 2016 ist seit dem Wochenende Geschichte. Diesmal als 2 tägiges Enduro und eintägiger Marathon mit 3 Strecken über 40, 90 oder 128km ausgetragen. Die Teilnehmer hatten die Wahl. Nach der Besichtigung aller 3 Runden am Freitag bestand unsere Aufgabe darin, am Renntag die zusätzliche Schleife der großen Marathon-Runde abzusichern und die Führenden über die Distanz bis ins Ziel zu begleiten. Diese zusätzliche Schleife heißt übrigen "Grüne Hölle" und der Name ist Programm denn: 

1. haben die Teilnehmer bis zum eigentlichen Beginn der Runde ja schon gut 90 km im Gelände in den Beinen, 

2. handelt es sich bei den ca. 30km um das anspruchsvollste Stück der gesamten Strecke mit vielen steilen Bergauf-und Bergab-Passagen,

3. fing es auf etwa der Hälfte der Schleife derart an zu schütten und zu gewittern, daß sich die ohnehin schon schwierigen Waldwege in richtige Flüsse verwandelten.

 

Daher ziehen wir den Hut vor allen Fahrern die sich diese Strapazen angetan haben, das gilt natürlich für die Teilnehmer aller 3 Marathonrennen. Mit dem Motorrad hat die Runde riesigen Spaß gemacht und einige Abschnitte waren auch für uns richtig anspruchsvoll. Trotzdem sind zumindest die Top-Fahrer hinter uns fast alle Abschnitte mit dem Fahrrad gefahren. Unvorstellbar, wenn wir es nicht selbst gesehen hätten.

Immer wieder beeindruckend ist auch der Speed der Teilnehmer in den Abfahrten. Auf der Runde gab es einigen davon. Teilweise extrem eng und mit dem Motorrad richtig schwierig. Hier heißt es Gas geben und den Radfahrern bloß nicht im Weg rumstehen.

Obwohl wir nach dem Gewitterguss naß bist auf die Knochen das Ziel erreichten, hat es uns riesigen Spaß gemacht. Es war uns eine Ehre die Führenden der Hell-Runde durch die Grüne Hölle zu geleiten. 

Wir sind 2017 gern wieder mit dabei. Hoffentlich dann ohne irgendwelche Idioten, die einfach die Streckenpfeile umdrehen, entfernen oder die Teilnehmer absichtlich auf eine völlig falsche Strecke schicken... Vielen Dank noch mal dafür!!!

 

Einen ausführlicheren Bericht über unsere ersten Mad East Teilnahmen findet Ihr hier...

 

Starker Regen begleitet uns und die MTB-Fahrer über einen Großteil der Runde. Die Regenklamotten lagen natürlich trocken und gut verstaut im Auto...
Starker Regen begleitet uns und die MTB-Fahrer über einen Großteil der Runde. Die Regenklamotten lagen natürlich trocken und gut verstaut im Auto...

Marcel avanciert allmählich zum Kilometerfresser, On-sowie Offroad. 

Er machte sich bereits am Freitagnachmittag auf den Weg in 4h entfernte fränkische Zirndorf zum ECHT.

Nach der Nacht im Anhänger neben dem geliebten Gefährt (ein Traum!) ging es dann um 9 los.

Der Endurocup Hessen-Thüringen gastierte zum erstem Mal in Zirndorf. Marcel berichtete von einer schönen Endurorunde mit herrlicher Sonderprüfung. Platz 18 stand am Ende zu Buche. Es war wohl so schön , daß er es sich nicht nehmen ließ, noch eine Extrarunde zu drehen... 


Marcel's Motohome...
Marcel's Motohome...

Weil nach der Kür ja bekanntlich die Pflicht kommt (oder anders herum??) , ging es dann am Abend gleich weiter nach Torgau zum SOC. Das professionelle und überdachte Fahrerlager der Rennstrecke „Zum Österreicher“ lädt ja regelrecht dazu ein, schon vor dem Rennen hier mal zu nächtigen. Ob Marcel das nun wieder im „Motohome“ neben der Husaberg oder draußen gemacht hat, müsste noch recherchiert werden.

Marcus folgte dann am Sonntag. 


Die Strecke wurde zu den letzten Jahren leicht verändert.

Lobend sollten hier mal die Streckenbauer erwähnt werden. Das Gelände ist im SOC Kalender wohl das Überschaubarste und trotzdem werden immer wieder neue, abwechslungsreiche Streckenabschnitte eingebaut. Ein Novum ist sicherlich die Hausdurchfahrt.

In Neiden geht es auch  durch die Hütte...  (Foto:Lange Kreativ Pic's )
In Neiden geht es auch durch die Hütte... (Foto:Lange Kreativ Pic's )

Marcel kam im Rennen sehr gut zurecht. Der Start gelang perfekt. Hier zahlte sich die vorabendliche Anreise und Streckenbesichtigung aus. Er hatte nur ein paar kleine Fehler drin. 

Am Ende schrammte er mit Platz 11 ganz knapp an den Top Ten vorbei.


Marcus tat sich diesmal deutlich schwerer. Er fand anfangs keinen brauchbaren Rhythmus und kam eher schlecht als recht in sein Rennen rein. Bei etwa Halbzeit, als es dann rund lief, stoppte ein technischer Defekt seinen Vorwärtsdrang. That`s racing…

Marcus Air       (Foto: Sophias Fotowelt)
Marcus Air (Foto: Sophias Fotowelt)

11 Jahren Entwicklung liegen zwischen Pauls aktueller 2016er EXC und der 250er des Autors. Da dürfte sich einiges getan haben. Fährt die Neue Kreise um das betagte Modell? Probieren wir es aus! Ein Vergleich der beiden im brandenburgischen Sand bringt vielleicht mehr  Klarheit? Hier lest ihr mehr...

Um es vorwegzunehmen, es ist schwierig über das 2016er Knorpelschänkenenduro einen objektiven Bericht zu schreiben, wenn man nicht selbst dabei war. Letztlich ist der Autor hier auf die Meinungen verschiedener Teilnehmer angewiesen. Diese waren durchaus geteilt.  

 

Versuchen wir es und fangen wir mit dem Rennen Hobbyklasse an.

Hier waren sich alle einig, daß es heuer auch wieder eine sehr schöne Endurorunde gab. Marcus, Max und auch andere Teilnehmer berichteten von einer flüssigen zu fahrenden Runde mit viel Spaßpotenzial.

Zum Vorjahr sind noch ein paar schöne Passagen dazu gekommen. 

Die künstlichen Hindernisse sind hier noch notwendiges aber machbares Übel, auf das man aber auch gern verzichten könnte (meine Meinung.)

Max springt mit Style über den Baumstamm...(Foto:Sophias Fotowelt)
Max springt mit Style über den Baumstamm...(Foto:Sophias Fotowelt)

Komischerweise war das Teilnehmerfeld deutlich stärker besetzt als im Vorjahr. Ich hätte da einen anderen Trend erwartet, da das Expertenrennen 2015 eine herrliche, fordernde Endurorunde bot und einige die Klasse wechseln wollten. Aber einige Experten aus dem Jahre 2015 starteten heuer bei den Hobbys.

Marcus und Max erfüllten Ihre an sich gestellten Erwartungen nicht ganz und finishten auf Rang 13 bzw. 19, was aber bei einem 60 Mann starken und gut besetzten Feld durchaus als sehr achtbares Ergebnis bezeichnet werden kann.

Marcus am Reifenhindernis... (Foto: Sophias Fotowelt)
Marcus am Reifenhindernis... (Foto: Sophias Fotowelt)
Marcel zirkelt am Holzmonster vorbei...
Marcel zirkelt am Holzmonster vorbei...

Die Strecke für die Expertenklasse wurde zum letzten Jahr noch mal deutlich verschärft. Künstliche Hindernisse aus Reifen, Baumstämmen und Holzkonstruktionen wurden mit viel Mühe errichtet. Gerade dieses Monstrum bei Start und Ziel hatte es in sich. 

Die Rampe zu springen wäre die schnellste Variante gewesen, aber ein Sprung aus knapp 2m Höhe ins Flat und dazu noch auf Pflastersteine ist nicht jedermanns Sache. Die Umfahrung an der Seite war dafür sehr Kräfte zehrend und schwierig. Auch in der schönen Auffahrt am See lagen auf einmal zwei Baumstämme quer, um die Anforderungen nochmal zu verschärfen. Genau zu diesem Thema gehen die Meinungen bei uns auseinander. Thomas nannte in der Expert Klasse, freute sich wie im Vorjahr auf eine schöne, anspruchsvolle natürliche Endurorunde, packte aber nach der Besichtigung enttäuscht das Motorrad garnicht erst aus. 

Marcel startete beim Experten Rennen, kämpfte sich über die 2h und erreichte einen guten 35. Platz. Er berichtete anschließend von einer fahrbaren Runde, die aber unheimlich anstrengend war. Nur an den künstlichen Hindernissen wollte aber so recht kein Fahrspaß aufkommen. Trotzdem möchte er auch 2017 wieder dabei sein, in der Expert-Klasse starten und wieder gefordert werden. Den Sieg holte sich der jüngste Teilnehmer im Feld., A-Lizenzler Florian Görner.

 

Anderen Teilnehmern gefiel die sehr anspruchsvolle Steckenführung  gut. Wenn der Trend weiter in Richtung Extremenduro geht, wird sich dafür eine Klientel finden und für ein volles Starterfeld sorgen. Bei der Nennung für das 2017 Event dürfte dann klar sein , daß die Experten Klasse auch für Experten und Extremenduroliebhaber gedacht ist. Der Unterhaltungwert für die Zuschauer dürfte definitiv steigen.

 

Die Hobbyklasse wird mehr Zuspruch bekommen, vielleicht noch etwas anspruchsvoller werden. Aber bitte mit natürlichen Geländeschwierigkeiten und ohne diese künstliche Barrieren. Die sollten den Experten vorbehalten sein. 

So würden wir uns das jedenfalls wünschen... 

Ein Nachtrag zum Himmelfahrtsenduro Meltewitz haben wir noch. Eine kleine Delegation machte sich auf den Weg. Der SHC Meltewitz hat uns eine sehr schöne Endurostrecke zur Verfügung gestellt. Teilweise ging es über die SOC-Runde, teilweise konnte man sich sogar in den zahlreichen Hängen des Trainingsgeländes frei bewegen und so seine persönliche Herausforderung suchen. Auch die MX Strecke war natürlich zum trainieren offen. Hier erwischte unser Fotograf Marcel meistens in der Luft. Mehr davon gibt es in unserer Galerie zu sehen...

Im letzten Jahr blieben die Motoren in Lichtenberg im Erzgebirge stumm. Nun gibt es sie wieder, die Enduro Challenge Lichtenberg. Und wie!!!

Hier geht es weiter...

SOC Crimitschau:sonst dominiert Staub, diesmal nicht...
SOC Crimitschau:sonst dominiert Staub, diesmal nicht...

Nach der Affenhitze im letzen Jahr, schien es nun heuer beim SOC Lauf in Crimmitschau ein anderes Extrem geben. Von Saukälte, Nässe und Schneefall war sogar die Rede. So ähnlich kam es dann auch. Allerdings zeigte sich auch gelegentlich mal die Sonne, jedoch waren die Temperaturen gerade beim ersten Lauf recht frisch. 

Die Niederschläge der letzten Tage hatten der ohnehin schon anspruchsvollen Runde ordentlich zugesetzt. Auf dem lehmhaltigen Boden sammelten einige Pfützen und diese entwickelten sich dann auch zu erwachsenen Schlammlöchern. Genau ein solches wurde Marcel zum Verhängnis. 

Gut gestartet, erwischte er nach einer halben Runde im Schlammloch die falsche Spur und grub seine Husaberg ordentlich ein. Beim verzweifelten Bergeversuch verbrannte er dann seine Kupplung und das war`s. Allein hätte er sein Motorrad ohnehin nicht mehr aus der Pampe bekommen.

Mit der vereinten Kraft von 2 weiteren Helfern gelang es die Berg heraus zu zerren. Anschließend musste dann auch Marcel aus dem Schlammsuhle gezogen werden, die ihn offensichtlich behalten wollte…

 

Marcus hatte mehr Glück. Nach ebenfalls gutem Start hielt er sich aus solchen Geplänkel heraus und beendete das Rennen schließlich auf Rang 21. Er meinte die Strecke wäre schön und anspruchsvoll gewesen. Deutlich schwere als in Meltewitz. Außerdem hätte sich die Runde in der Zeit deutlich verändert. Enduro eben…

Zieleinlauf, Marcus hat es geschafft. ( beide Fotos: Sophia's Fotowelt )
Zieleinlauf, Marcus hat es geschafft. ( beide Fotos: Sophia's Fotowelt )

Endurocup Hessen-Thüringen, die Herausforderung heißt es auf dem Logo der Serie. Bereits im 10. Jahr organisiert die Truppe rund um Mario Dietzel den ECHT-Cup. Das Fahrerfeld ist bunt gemischt. Vom Hobbyfahrer bis zum Pro ist alles vertreten und startet auch teilweise zusammen in einem Rennen. Der Modus mit vorgegebener Rundenanzahl und einer gezeiteten SP pro Runde ist entspannter als bei herkömmlichen Mehrstundenenduros. Das Fahrerfeld wird auf 10 Boxen aufgeteilt. So stehen dann etwa 10 Fahrer in einer Box. Im Abstand von 1 min werden die Boxen dann einzeln auf die Reise geschickt. Dieser Modus lässt auch eine selektive Steckenführung zu, da die durch den Massenstart verursachten Staus an den ersten Engstellen ausbleiben. Die Rundenzahl ist vom Veranstalter so gewählt, daß sie eigentlich von jedem gut zu schaffen ist. Meist differiert auch die geforderte Rundenanzahl je nach Klasse. Das Highlight der Serie ist das Traditionsrennen in Saalfeld im August mit 2 Fahrtagen und selektiver Streckenführung inkl. 2 Sonderprüfungen ( so war es 2015).

In Döbritz gab es Hartboden mit Steinen und Wurzeln, einige Auf und Abfahrten. Marcel fuhr hier sein erstes ECHT-Rennen und war begeistert von der Veranstaltung. Er kam mit der anspruchsvollen Strecke gut zurecht und beendete das Rennen auf einem sehr guten 8.Platz in seiner Klasse. Der nächste Lauf findet in Flöha statt, auf dem Gelände des Enduroteam Wiesel. Danach geht es nach Bayern, bis die Serie dann im Herbst wieder nach Thüringen zurückkehrt. Für uns ist der Weg zum ECHT leider sehr weit. Trotzdem juckt es dem Autor wieder mal in den Fingern. In Großlöbichau, Mitte September, werden wir dann wohl mit mind. 3 Fahrern am Start stehen. Vielleicht sogar komplett???

Wir haben personell wieder etwas zugelegt. Marcus und Max sind zu uns gestoßen. Mehr dazu hier...

 

Marcus ist mit Thomas und Marcel auch beim SOC-Auftakt in Meltewitz gestartet. Mehr dazu...

Thomas mit neuem Untersatz in der Sonderprüfung am Hummelberg (Foto:Heinz Dziuba )
Thomas mit neuem Untersatz in der Sonderprüfung am Hummelberg (Foto:Heinz Dziuba )

Am letzten Wochenende begann auch für unsere aktiven Fahrer die Rennsaison 2016. Thomas startete bei der Geländefahrt "Rund um den Hummelberg" in Schönebeck. Nach dem Rennen,auf einer anspruchsvollen Runde und schöner Sonderprüfung, hieß am Ende Platz 5 in seiner Klasse! Das Rennen wurde im bekannten Modus des ECHT gefahren. Die Rundenanzahl ist vorgegeben für die 3h uund die Sonderprüfungszeit pro Runde wird gewertet. Das ist eine willkommene Abwechslung zu den im Amateurbereich verbreiteten Mehrstundenenduros. Der Austragungsmodus kommt ja dem klassischen Enduro am nähsten.


 

Marcel weilte unterdessen in Neukirch zum 2h Endurorace. Bei herrlichen Frühlingswetter standen dort 2 Rennen an.

Mehr dazu hier.

Unser Freund und Kumpani Paul startet beim 4h Osterenduro in Maasdorf.

Als Ersatz-Erdferkel-Pirna sozusagen. Wie er sich geschlagen hat erfahrt Ihr hier...

Der Luftfilter ist eins der wichtigsten Bauteile an unseren Enduros, daß regelmäßige Pflege braucht. Mehr dazu in unseren Tipps und Tricks...

Viele nutzen DDR-Anhänger zum Transport ihrer Bikes. Wir auch.

Wer Ersatzteile für den beliebten HP400, HP500 oder Eigenbauanhänger sucht, sollte mal bei HP400 Ersatzteile.de vorbeischauen.

Egal ob Reifen, Fahrwerks- und Beleuchtungsteile uvm gibt es da...

Ab sofort auch in unserer Linkliste zu finden.

Eisspeedway ist ein rauer und spektakulärer Sport und in unserer Heimat sehr selten zu sehen. Daher wollen wir hier über das internationale Eisspeedway "Goldener Spike" 2012 in Dresden berichten...

Bereits zum zweiten Mal steigt Anfang Januar ein motorsportliches Megaevent in Sachsen. Die SuperEnduro Weltmeisterschaft in Riesa. Wir haben uns ein paar Freunde geschnappt, Karten in bester Lage besorgt (bereits im September) und einen genialen Abend erlebt.

Die Strecke hatte technisch einiges gegenüber 2015 zugelegt. Besonders den US Boys kam das Layout für spektakuläre Flugeinlagen entgegen. Aber auch die europäischen Stars der Szene standen dem im nichts nach. Die gebotene Action war gewaltig und das Eintrittsgeld allemal wert. Die Fahrer boten den Fans eine WM würdige Show und als Manuel Lettenbichler alle drei Finals der Junioren überlegen gewann, tobte die Hütte...

Das kurzweilige Programm des SuperEnduro Events begeistert. Bei 6 min Fahrzeit + 1 Runde ist kein Taktieren möglich. So ist immer Action auf der Strecke, denn auch Fehler sind schnell gemacht. Immerhin standen 8 Rennen auf dem Plan.

Am Ende wird sich kaum einer der Fans beschwert haben, nicht angemessen unterhalten wurden zu sein. Uns hat es definitiv wieder richtig gut gefallen und wir sind 2017 wieder mit dabei. Den Termin gibt es schon...

 

mehr dazu gibt es hier.

Dem Ein oder Anderen wird es schon aufgefallen sein. Auf unserer Homepage gibt es eine neue Rubrik.

In der Fundgrube wollen wir Video-Raritäten zum Thema Endurosport verlinken. Einige Filme haben zwar nicht mit deutschen Kommentar, sind aber trotzdem ablosut sehenswert. Deutsche Videos über den Endurosport sind leider etwas rar.

Wir sind auch bei Facebook vertreten. Hier gibt es Videos, Fotos und interessante Links...

Seit einiger Zeit arbeitet im Vergaser der KTM 250 EXC ein JD Kit.

Genug Zeit zum ausführlichen Testen. Die Infos dazu gibt es hier...

Wichtig:

Auch für einige Hobby-Rennen ist ab 2014 eine Lizenz nötig. Das gilt z.B. für Rennen die vom ADAC, bzw. von ADAC Clubs veranstaltet werden. Betroffen davon sind z.B. der Endurocup Berlin-Brandenburg und ECHT und einige mehr. Ihr braucht mind. eine C-Lizenz. Die gibts beim DMSB für 25 Euronen(ADAC,DMV,ADMV... Mitglieder) Alle anderen zahlen 50 Euro. Eventuell gibt es auch Tageslizenzen beim jeweiligen Veranstalter. Erkundigt Euch darüber in den jeweiligen Ausschreibungen. Übrigens, den ADAC-Clubsport Ausweis gibt es nicht mehr...